Mai home…

Kein anderer Monat stimmt unsere Gemüter so heiter, wie der Wonnemonat Mai. Wir sind unternehmungslustig, gehen in die Natur, pflanzen Blumenkästen ein und lassen die Sonne in unser Zuhause. Kreativität und Farbenvielfalt stehen jetzt wieder im Vordergrund.

Unter dem Motto My home is my castle, bringen wir neue Ideen und Schwung in die eigenen 4 Wände, in denen wir uns wohlfühlen, fallen lassen, Kraft schöpfen.

Dabei ist es ganz wichtig, dass wir die richtigen Farben für die einzelnen Räume aussuchen. In der Welt der Farbpsychologie werden die verschiedenen Farben genau zugeordnet und unsere Emotionen dabei berücksichtigt.

Farben wirken, ob man will oder nicht. Und sie erzeugen Stimmungen, die auch beim Gestalten einer Wohnung oder eines Hauses eine wichtige Rolle spielen. Farben entscheiden mit darüber, wie wohl man sich fühlt, wie angeregt oder produktiv man ist. Doch nicht jede Farbe passt mit ihrer Wirkung in jedes Zimmer – und manche Farben sollten besser nur sparsam zum Einsatz kommen.

Während Rot dynamisch, kraftvoll und anregend wirkt, ist grün harmonisch, beruhigend und ausbalancierend. Ein eher phlegmatischer Mensch, der sich komplett in Grün einrichtet, wird nur sehr schwer in Schwung kommen.

Gelb ist eine freundliche, aufgeweckte Farbe, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die  Gehirntätigkeit anregt.  Sie findet ihren Einsatz in großzügigen Räumen mit großen Fenstern. Sie eignet sich hervorragend für das Büro oder auch für das Kinderzimmer.

 

Colorful interior of playroom. 3d render.

Jeder Mensch ist mit bestimmten Farben verknüpft, die seine Persönlichkeit unterstreichen und mit Ruhe oder einem eher aktiven Impuls versehen.

Allerdings können in diese Wahrnehmung immer auch persönliche Erfahrungen und Assoziationen reinspielen. Wenn die Küche der Oma, in der man glückliche Ferien verlebt hat, beispielsweise grün war, dann verknüpft man damit eine positive Erinnerung.

Aber wie setzen wir Farben sinnvoll in unserem Zuhause ein?

Auf jeden Fall ist es ratsam, nicht den ganzen Raum in einer Farbe zu streichen. Zwei Drittel des Raumes sollten dabei eher beruhigend wirken. Das erreicht man mit neutralen Farben ohne starke Charakteristik, etwa durch getrübte Kalk- oder Erdtöne, durch Leinen-, Natur- oder Pastelltöne.

Farben beeinflussen auch die Wahrnehmung der Raumgröße. Bunte, kräftige Farben machen einen Raum automatisch kleiner, weil sie dominieren und sich Platz machen. Zarte Töne können hingegen die Größe des Raums positiv beeinflussen. Besonders eignen sich dafür die Farben, die wir am Horizont wahrnehmen. Ein zartes Blau oder helle Grautöne. Diese Farben verkörpern Freiheit und Fernweh, also eine unendliche Weite.

Sonnenaufgang Timmendorfer Strand, Ostsee

Neben der Farbgestaltung spielt das Licht eine wichtige Rolle. „Durch gekonnt eingesetzes Licht kommen Farben erst richtig zur Geltung und entfalten am besten ihre Wirkung. Dabei empfiehlt sich der Einsatz mehrerer kleiner Lichtquellen, um gemütliche Ecken zu schaffen. Ein zu heller Raum wirkt ungemütlich und lädt nicht zum Entspannen ein.

Egal welche Wirkung Sie bei der Umgestaltung Ihrer Räume auswählen. Es ist auf jeden Fall ein erfrischendes Gefühl, sich mit neuen Gegebenheiten zu beschäftigen. Das fördert den Energiefluss und weckt neue Lebensgeister.

Viel Spaß beim Aussuchen.